Help for little Ayodh – Support now

In summer 2019 Swiss Surgery got to know Liyanage Poorna Chalanga De Silva in Hikkaduwa, Sri Lanka. He explained to us his desperate situation:

His son Ayodh is only three years old and suffering from Leukemia.
The chemotherapy he requires is too expensive for his family. Their monthly income was only 180 Swiss francs and all of their savings have been spent on Ayodh’s treatment.
 
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Swiss Spine Foundation – Vision & Mission

Anliegen & Mission

Zweck der Stiftung ist die Förderung und Ausbildung junger Mediziner im Bereich Wirbelsäulenerkrankungen. Dazu zählen auch die Behandlungen von komplexen Wirbelsäulendeformitäten bei Kindern sowie die Forschungsförderung auf dem Gebiet der Wirbelsäulenchirurgie. Das Ziel ist die Behandlung von Patienten aus weniger entwickelten Gebieten wie zum Beispiel Myanmar. Aus diesem Grund wurde ein Fellowship-Programm ins Leben gerufen, das jungen Medizinern eine Chance für praktische Erfahrungen ermöglicht. Ein Team von Schweizer Fachärzten wird regelmässig vor Ort sein, um in Zusammenarbeit mit einheimischen Ärzten die Patienten zu behandeln und Mediziner auszubilden.

Mit der Stiftung «Swiss Spine Foundation» beabsichtige ich, mein enormes Fachwissen an junge Wirbelsäulenchirurgen weiterzugeben und Menschen mit Rückenproblemen – vor allem Kindern – in weniger entwickelten Regionen zu helfen.

 

 

EurAsia Heart – A Swiss Medical Foundation

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die Haupt-Todesursache in Entwicklungs- und Schwellenländern und zwar bei Erwachsenen, wie auch bei Kindern. In einigen Ländern übertreffen die Todesfälle infolge nicht behandelter Herzleiden oder Herzfehler bei Kindern unter 5 Jahren diejenigen von AIDS, Malaria und Tuberkulose.

Aus diesem Grund hat unsere Stiftung, EurAsia Heart Foundation, ein medizinisches Netzwerk in Osteuropa, Asien und Afrika etabliert, das sich mit Herz- und Kreislauferkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen befasst.

www.eurasiaheart.ch
www.eurasiaheart.ru

Human first – Das bewegte Leben der kleinen Nathaly

Auf den ersten Blick ist die 5jährige Nathaly aus Georgien ein ganz normales Mädchen: Sie liebt Puppen und Barbies und sprüht nur so vor Energie. Wenn sie lacht, funkeln ihre blauen Augen. Nathaly ist aber kein ganz normales Mädchen, denn sie hat eine bewegende Geschichte hinter sich.

Angefangen hat alles im vergangenen Oktober. Das Mädchen klagte immer wieder über Bauchschmerzen, worauf die Eltern den Bauch ihrer kleinen Tochter abtasteten und erschraken: im rechten Oberbauch konnten sie ganz deutlich einen Tumor fühlen. Sofort begaben sie sich zu Untersuchungen nach Tiflis. Die Diagnose zog der Familie den Boden unter den Füssen weg: Nathaly war an einem lebensbedrohlichen Nierentumor, dem sogenannten Wilms-Tumor, erkrankt. Auch die Ärzte in Tiflis standen vor einer gewaltigen Herausforderung. Denn, Georgien ist ein kleines Land und hat mit solchen Erkrankungen praktisch keine Erfahrung. Es begann ein Hilferuf über die Grenzen hinaus. Die Unterstützung kam im Februar 2019 aus der Schweiz.

«Qualität der Operation ist entscheidend»

Unter dem Patronat der EurAsia Heart Foundation flogen die beiden Ärzte Prof. Dr. Jan Schmidt und Prof. Dr. Martin Spahn nach Tiflis, um das Mädchen zu operieren. Vorausgegangen waren ein wochenlanger Austausch und eine akribische Vorbereitung auf die Operation. «Als Vater von vier Kindern war für mich ein Helfen selbstverständlich. Da ich seit über 15 Jahren persönliche Kontakte nach Tiflis und der dortigen Medizin pflege, wurde ich mit dem Fall Nathaly angesprochen», erzählt Prof. Schmidt, Spezialist für Viszeralchirurgie. Auch für den Urologen Prof. Spahn war es eine Selbstverständlichkeit, in diesem Fall sein Wissen und Können einzubringen. Er sagt: «Ich habe viele Kinder mit Wilms-Tumoren behandelt und weiss, wie wichtig die Operation und vor allem die Qualität der Operation ist.»

Traumatisierende Situation

Die kleine Nathaly hatte bis dahin bereits eine kräftezehrende Chemotherapie hinter sich. Sie verlor ihre schönen braunen Locken und war zunehmend geschwächt. «Nathaly war durch die Behandlungen und die Spitalaufenthalte traumatisiert. Für niemanden ist ein solcher Prozess einfach. Glücklicherweise zeigen Kinder in so einer Situation eine natürliche Stärke», so Prof. Spahn. Die Situation war natürlich auch für die Eltern sehr schwierig und emotional, erschwerend war zudem die Sprachbarriere. «Alle Eltern wünschen sich ein gesundes Kind und die beste Heilung. Wir als Ärzte übernehmen diese Verantwortung», sagt Prof. Schmidt.

13 Zentimeter grosser Tumor

An nächsten Tag, einem Sonntag um 10 Uhr, war es soweit. Nathaly wurde in einer äusserst komplizierten, zweistündigen Operation ein 13 Zentimeter grosser Tumor aus der rechten Niere entfernt. «Die Operation verlief ausgesprochen gut, obwohl es immer ein kritisches Risiko gibt», zeigten sich Prof. Spahn und Prof. Schmidt zufrieden.
In einer solchen Operation ist es wichtig, dass die Tumorkapsel nicht einreisst, da dies zu einer Verteilung der Tumor-Zellen führen kann. «Es hätte eine massive Verschlechterung des Gesundheitszustandes bedeutet», erklärt Prof. Schmidt. Weil dies verhindert werden konnte, stehen die Prognosen für Nathaly sehr gut, wieder ganz gesund zu werden. Zwölf Tage nach der Operation posiert Nathaly denn auch schon wieder keck vor der Kamera und verzaubert alle mit ihrem Charme. Nach einer weiteren Woche darf Nathaly endlich nach Hause und das tun, was sie am liebsten tut: mit ihren Puppen spielen.

Gemeinsames Engagement

Die beiden Ärzte sind unmittelbar nach der Operation wieder nach Zürich zurückgeflogen. Welche Gefühle bleiben nach einem solchen Einsatz zurück? Dazu Prof. Spahn: «Jeder, der Kinder mag oder selbst Familienvater ist, kann sich vorstellen, dass ein Helfen hier Glücksgefühle bereitet.» Die beiden Professoren haben die Operation kostenfrei gemacht, ebenso war die EurAsia Heart Foundation sofort bereit, die zusätzlich anfallenden Kosten mitzufinanzieren. Auch die Klinik in Tiflis half, die Kosten auf ein Minimum zu reduzieren. «In Georgien ist eine solche Operation kaum finanzierbar. Glücklicherweise haben hier alle zusammengespannt», so Prof. Schmidt.

Der nächste Besuch bei Nathaly haben die Ärzte übrigens bereits wieder geplant.

Ehrendoktorwürde für Prof. Jan Schmidt

Von 1998-2008 wurden insgesamt 8 junge Ärzte aus Klausenburg, Rumänien an der chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg wissenschaftlich und klinisch geschult und ausgebildet. Hierbei sind auch zahlreiche gemeinsame Publikationen entstanden.

Für diese Verdienste verlieh die Universität Klausenburg im Jahre 2003 die Ehrendoktorwürde an Prof. Jan Schmidt.

Wissenschaftlich-klinischer Wissenstransfer nach Litauen

Von 2000-2008 wurden 6 junge Ärzte aus Kaunas, Litauen wissenschaftlich und teilweise klinisch ausgebildet. Auch hier entstanden gemeinsame Veröffentlichungen.

Im Rahmen des DaVinci Programms der Europäischen Union wurden mehrere Teams aus Vilnius, Litauen in der Lebertransplantation ausgebildet. Hierzu zählten Hepatologen, Chirurgen, Anästhesisten, Pathologen, Radiologen und Pflegepersonal.

Transplantation von Kindern und Jugendlichen in Georgien

Seit 2003 erfolgten mehrere Besuche in Tiflis, Georgien zwecks Durchführung von Lebendspende-Nierentransplantationen bei Kindern und Jugendlichen. In Georgien werden zwar Nierentransplantationen in begrenztem Umfang durchgeführt, jedoch bislang noch nicht bei Kindern. Hier konnten bislang insgesamt 10 Transplantationen erfolgreich durchgeführt werden.

Für die Verdienste beim Aufbau eines Kinder/Jugendlichen Nierentransplantationsprogramm in Georgien wurde im 2006 die Ehrendoktorwürde der Universität Tiflis verliehen.

Leber-und Pankreaschirurgie, sowie Leberlebendspende-Transplantation in Ägypten

Hepatitis C ist in Ägypten ein sehr grosses Gesundheitsproblem. 12 Mio. Ägypter sind mit dem Virus infiziert. Die Folge ist eine Lawine von Leberzirrhose, die in ca. 10% der Fälle eintritt. Für viele Patienten ist eine Lebertransplantation die einzige Chance, wenn diese Zirrhose zu einer starken Funktionsverschlechterung der Leber geführt hat.

Seit 2008 führt Prof. Schmidt regelmässig Lebertransplantationen am National Liver Institute in Menofiya (Nähe Cairo) unentgeltlich durch. Auch das eigene Repertoire hat durch dieses Projekt profitiert. So konnte eine effektive Technik der Durchtrennung von vorgeschädigtem Lebergewebe von dort nach Deutschland und jetzt auch in die Schweiz transferiert werden.

In Kürze eröffnet das Al Araby Hospital im Nildelta. Prof. Schmidt hat das Hospital mit ägyptischen Partnern besichtigt. Hier werden in Zukunft komplexe onkologische Fälle mit Unterstützung der Klinik Im Park und Klinik Hirslanden behandelt.

Komplexe Leber- und Pankreaschirurgie in Cairo, Ägypten

Das vom Deutschen Arzt Theodor Bilharz gegründete Institut liegt in Gizah neben Cairo ganz in der Nähe der Pyramiden und betreut mittellose Patienten mit Leber- und anderen gastroenterologischen Erkrankungen. Es wurde ursprünglich zur Erforschung und Bekämpfung der im Nildelta verbreiteten sogenannten Bilharziose etabliert. Seit 2011 führt Prof. Schmidt hier kostenlose Eingriffe an Pankreas und Leber durch, die durch die dortigen Kollegen (noch) nicht durchgeführt werden können. Dabei werden die ägyptischen Chirurgen in dieser Art der komplexen Chirurgie geschult.

Am 02. internationalen Kongress für hepatobilio-pankreatische und Transplantationschirurgie in Cairo Anfang des Jahres 2014 hat Prof. Schmidt die Teilnehmer über neue Behandlungsmethoden bei Lebermetastasen informiert.

Erste Nierenlebendspende-Transplantation im Kosovo

Im Jahre 2007 führte ein Team unter der Leitung von Prof. Schmidt in Pristina die erste Nierenlebendspende einer Mutter und die anschliessende Transplantation auf deren 16-jährige Tochter durch. Für dieses Projekt wurde sowohl Spenderin als auch Empfängerin zunächst kostenlos in Deutschland abgeklärt. Nach entsprechender Vorbereitung wurde der Eingriff dann vor Ort erfolgreich durchgeführt.

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